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1961 geboren in heilbronn
1981- 89 staatliche akademie der bildenden künste stuttgart
1989- 90 arbeitsaufenthalt in new york
1992 arbeitsaufenthalt in new york
1996/97 arbeitsaufenthalt in paris
1998/99 arbeitsaufenthalt in paris
lebt und arbeitet in ostfildern bei stuttgart
preise / stipendien (auswahl)
1986 akademiepreis der kunstakademie stuttgart
1988 elisabeth-schneider-preis 1988
1990/92 residency edward f. albee foundation, montauk, new york
1991 stipendium der kunststiftung baden- württemberg
1996/97 stipendium cité internationale des arts, paris
2002 arbeitsstipendium künstlerhaus lukas, ahrenshoop
einzelausstellungen (auswahl)
1989 willoughby sharp gallery, new york (usa)
1990 „arbeiten aus new york“, galerie von kolczynski, stuttgart
1991 galerie im heppächer, esslingen
1993 kunstverein heilbronn, kunstverein gütersloh
1994 kunststiftung baden-württemberg, stuttgart
1994 galerie thurnherr, au (ch)
1995 galerie im heppächer, esslingen,
1995 „atem · raum“, hospitalhof stuttgart (mit k. illi)
1998 städtische galerie ostfildern
1998 aspekte konstruktiver kunst xviii, e-werk, hallen für kunst, freiburg
1999 galerie carlebach, paris
1999 “raumkeil“, galerie insel, stuttgart
2000 galerie der stadt wendlingen
2001 arthur andersen, eschborn / ts.
2002 „narcissus und echo“, städtische galerie ostfildern (mit k. illi)
2003 „auf + ab + zu“, künstlerhaus ulm
2003 museum waiblingen (k.)
2004 „frühlings erwachen“, bausparkasse schwäbisch hall (mit k. illi)
2004 „raumgreifend. objekte und drucke“,
2004 richard-haizmann-museum, niebüll
2005 „blaue nacht“, nürnberg
2006 „luftgartenlustgarten“, kunstmuseum heidenheim (mit k.illi)
2006 verein für aktuelle kunst/ ruhrgebiet e.v., oberhausen
2006 „approximation“, kunstverein esslingen, villa merkel
2007 "die neue generation: bettina bürkle - keummi paik - maura saddi", galerie konkret martin wörn, sulzburg/breisgau
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wahrnehmung und raum
seit längeren aufenthalten in new york ende der 80er/anfang der 90er jahre spielt die wahrnehmung der umgebung, in der ich lebe, eine besondere rolle. verschiedene elemente urbaner großstadtarchitektur werden zum ausgangspunkt meiner arbeiten . mit dem titel boxes beinhalten die objekte begriffe wie behälter oder schachtel/kasten bis hin zu architektonischen elementen wie fensterstrukturen, dachaufsätze, belüftungsinstallationen oder gar architektur selbst (box-haus). die seriellen variationen von offenen und geschlossenen volumen treten als reihung auf dem boden oder an der wand in beziehung zum umgebenden raum.
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in der konsequenz der arbeit entstehen in den letzten jahren klapp- und schiebeobjekte. das erscheinungsbild kann durch den betrachter selbst verändert werden, indem er das bild auf- und zuklappt bzw. die flächen verschiebt. die veränderbarkeit der erscheinung der objekte ist ein wesentlicher bestandteil der arbeiten. hier kann der betrachter eigene seherfahrungen machen. er greift m.o.w. zufällige konstellationen auf - beliebige andere stadien bleiben der imagination überlassen. seit 2003 entstehen neue schiebeobjekte mit flächen aus farbigem acrylglas - durch seine transparenz eröffnet es eine ganz neue dimension. die farben, es entstehen farbräume aus mehreren schichten, die sich addieren, verdichten und auch wieder auseinanderziehen lassen. eine zusätzliche erweiterung entsteht durch die spiegelung des raumes und des betrachters. die eigene wahrnehmung entscheidet, ob die sicht des objektes oder die der spiegelung hervortritt, wobei die sichtweisen wechseln können.
da die idee der arbeiten eng mit dem raum bzw. der architektur zusammenhängt, ist es eine logische konsequenz, die objekte auch wieder dialogisch mit ihr in verbindung zu bringen. in ausstellungen oder auch in permanenten installationen sollen die arbeiten mit dem raum idealerweise ein solches verhältnis eingehen, dass sich die wahrnehmung beider verändert.
bettina bürkle
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