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carlos cruz-diez
1923 in caracas/venezuela geboren.
lebt und arbeitet in paris und caracas.
die werke von carlos cruz-diez wurden in zahlreichen ausstellungen in europa, asien, nord- und lateinamerika gezeigt und der künstler ist in den bekanntesten sammlungen vertreten:
museum of modern art, new york; tate gallery, london; centre georges pompidou, paris; wallraf-richartz museum: sammlung ludwig, köln; victoria and albert museum, london; neue pinakothek, münchen; museum für zeitgenössische kunst, montreal; musée d‘art moderne de la ville de paris; museo de arte contemporáneo, caracas; quadrat-josef albers museum, bottrop; museum of modern art of latin america, washington; museum für konkrete kunst, ingolstadt; museum würth, schwäbisch hall; museum of modern art, taiwan; museu de arte moderna, rio de janeiro.
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... der betrachter kann in sich die fähigkeit entdecken, mit den mitteln seiner eigenen wahrnehmung farbe zu erschaffen und zu zerstören, und er kann so auch seine eigene gefühlsresonanz finden.
mit der farbe, die im verlauf unseres dialoges mit dem raum und der zeit erscheint und wieder verschwindet, wird uns ein der menschlichen natur eigenes phänomen bewusst. aber gleichzeitig stellen wir auch fest, dass die erworbene lebenserfahrung, erinnerte information und unser wissen nicht absolout sicher sind oder zumindest nicht vollständig.
dank der farbe und weil wir uns eines elementaren sehens bewusst werden (frei von früheren bedeutungen), ist es außerdem möglich, dass wir andere mechanismen des gefühlsmäßigen erlebens wecken, subtilere und vollständigere als die, die uns vom kulturellen zwang und der informationsflut der heutigen gesellschaft aufgedrängt werden.
carlos cruz-diez
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