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sigurd rompza
das atelier in neunkirchen

[...] es gilt, mit der natur des sehens zu arbeiten. natur des sehens bedeutet, wie sehen passiert. der akt des sehens ist nicht statisch, sondern vollzieht sich in bewegung. es entsprechen ihm polyvalenz der beziehung von bildelementen, mediale doppeldeutigkeit, nicht-statische räumlichkeit, farb-form-beziehungen und offene bildformen. mehrdeutigkeit, nicht eindeutigkeit ist bestimmendes prinzip. insbesondere diese grundsätzlich am sehen orientierten überlegungen sind bestimmend für die regeln der produktion von mir seit 1985 gefertigter wandobjekte. [...]

sigurd rompza

farb-licht-modulierung, 2008, acryl und lack auf mdf, 30 x 90 x 4 cm

sigurd rompza

1945 geboren in bildstock/saar

• lebt und arbeitet in neunkirchen/saar und in saarbrücken
• studium an der pädagogischen hochschule des saarlandes
• studium der malerei und kunsttheorie bei prof. dr. raimer jochims, städelschule frankfurt/main, ernennung zum meisterschüler
• mitglied der neuen gruppe saar
• 1972 erste weiße reliefs
• seit 1985 farbige reliefs und wandobjekte als offene bildformen
• seit 1973 kunsttheoretische texte, zahlreiche veröffentlichungen zur konkreten kunst und zu den grundlagen der gestaltung
• 1981-94 lehre an der universität des saarlandes/fachrichtung kunsterziehung
• 1994 professur an der hbk-saar für grundlagen der gestaltung
• 1999 professur an der hbk-saar für malerei und grundlagen der gestaltung
• bisher ca. 250 ausstellungen und ausstellungsbeteiligungen
• arbeiten in öffentlichen und privaten sammlungen

offen, 1991, acryl und lack auf aluminium, 53 x 60 x 17 cm

für mondrian 2002, acryl und lack auf aluminium, 70 x 35 x 7 cm

sigurd rompza, 2007, farb-licht-modulierung, acryl und lack auf mdf, 15 x 45 x 3 cm